Phishing Mails und Fake Accounts, Baidu kopiert CryptoKitties, Santander setzt auf Ripples xCurrent und Coinpia macht zu - die Highlights der Woche

1. Bee Token verliert 1 Mio USD durch Scams

In etwa 25 Stunden haben Bee Token und seine Investoren knapp eine Million USD an Scammer verloren. Bee Token, neuerdings Partner von der Finanzdienstleistungsplattform WeTrust, will AirBnN mit einem dezentralen Sharingdienst Konkurrenz machen.

Der öffentliche ICO der Tokens ging am 31. Januar los, aber Betrüger fingen einen großen Teil der Investoren mit gefälschten Mailadressen ab. Der Betrug war ein klassischer Phishing Scam mit abweichenden Adressen wie presale_regirstration@thebeetoken.com – wobei viele den Tippfehler in Registration nicht wahrgenommen haben. Vermutlich hatte Bee Token seine Mail Database nicht ausreichend gesichert.

Opfer erhielten einer Mail von der fake Adresse mit einem QR Code oder einer Ethereum Adresse und der Mitteilung, dass sie so schnell wie möglich einsteigen sollten, um höhere Rendite zu bekommen.

Bee Token reagierte mit einer Mitteilung, dass Investitionen nur an die auf der offiziellen Seite gelisteten Adressen verschickt werden sollen. In der Mitteilung stand auch, dass Bee Token nur über die Webseite informiert und nicht per E-Mail, oder über social media, insbesondere Telegram. Wer angefragt wird, sollte die Nachricht aufheben und an Bee Token schicken.

Trotz des Scams hat Bee Token bis jetzt im privaten PreSale, öffentlichen PreSale und dem ICO etwa 10 Millionen USD eingenommen.

 

Am 01.02.18 hier gelesen.

 

2. Immer mehr Kryptoscams auf Twitter

In letzter Zeit wurden immer mehr relativ kleine Kryptoscams auf Twitter signalisiert. Betrüger legen Accounts an mit den Namen von bekannten Entwicklern aus der Kryptoszene und versprechen große Gewinne für User, die eine kleine Spende überweisen.

Die Tweets berichten über neue Projekte oder Weiterentwicklung von existierenden Coins. Für den Einstieg gibt es nur ein kleines Zeitfenster oder das Angebot gilt nur für die ersten 50 bzw. 100 User die reagieren. Auf diese Weise nutzen die Scammer FOMO (Fear of Missing Out), um schnell an Kryptogeld zu kommen.

Nach den Berechnungen von Coindesk wurden mit dieser Masche schon mehrere Tausend USD eingenommen. Missbraucht wurden die Namen von Litecoin -Gründer Charlie Lee (echter Account: @SatoshiLite), Ethereum-Gründer Vitalik Butarin (echter Account: @VitalikButerin) und Ripple (echter Account: @Ripple). Alle Betroffenen reagierten empört. Mit einer Anpassung von nur einer Buchstabe, könne man 800 Variationen von @VitalikButerin generieren, mit zwei Buchstaben schon 350.000, sagte ein besorgter Vitalik Buterin.

Die Scam-Accounts wurden von Twitter blockiert und gelöscht, aber welche Strategie der Konzern für zukünftige Scams anwenden will, ist noch nicht bekannt. In einem späteren Interview scherzte Buterin über die Scams: „Wenn mir jemand 0.1 ETH zuschickt, werde ich nicht reagieren. Dafür bin ich viel zu faul.“

 

Am 02.02.18 hier gelesen.

 

3. Und was ist mit Ripple?

Der bis jetzt größte Kunde von Ripple, die Santander Group, hat eine mobile App auf Basis der Ripple Blockchain angekündigt. Die App wurde betriebsintern schon 18 Monate lang getestet mit dem integrierten Apple Pay für Beträge zwischen 10 und 10.000 Pfund (bzw. 14 und 14.000 USD).

Die App wird zunächst in Spanien, Brasilien, Großbritannien und Polen eingeführt werden.

Kunden werden in der Lage sein, internationale Transaktionen mit der App innerhalb von einer Minute abzuwickeln. Auch sind ein digitales Portmonee, einen persönlichen Finanzberater und eine Hilfestellung für Person-to-Person (P2P) Bezahlungen integriert.

Ein Sprecher der Santander Group teilte mit, dass der Launch in den nächsten Monaten stattfinden wird und bestätigte, dass sich der Konzern für Ripples Software xCurrent entschieden hat. xCurrent verwendet nicht XRP, sondern eine andere Kryptowährung.

 

Am 02.02.18 hier gelesen.

 

4. Baidu kopiert CryptoKitties

Die chinesische Suchmaschine Baidu hat ein Game mit Crypto Welpen gelauncht. Im Sammelspiel „Leci Gou“ können User die digitalen Welpen adoptieren und auf einem Market Place kaufen und verkaufen. Die Preise der Babyhunde richten sich nach der Rarität der Eigenschaften.

Für die ersten Adoptionen gibt Baidu seinen Usern 1000 Punkte kostenlos.

Baidu Puppies (Bild von Coindesk.com)

Das Team hinter der offensichtlichen CryptoKitties-Kopie ist das interne Blockchain-Team von Baidu, die auch Mitglied im Hyperledger Gremium sind. Vorsitz dieses Gremiums hat die Linux Foundation. Laut den Presseagenturen iFeng und Leiphone handelt es sich be idem Game um ein Experiment für Baidu und werden weitere Möglichkeiten getestet.

Es ist schon längere Zeit bekannt, dass Baidu auch an einer Blockchain-as-a-service (Baas) Plattform arbeitet.

 

Am 05.02.18 hier gelesen.

 

5. Südkoreanische Exchange Coinpia setzt Trading aus

Coinpia, eine der Crypto Exchanges, die in Südkorea wegen mangelhaften Datenschutzes bestraft wurde, hat seine Dienste vorübergehend eingestellt. Es ist der Exchange Plattform nicht gelungen, die KYC-Auflagen der Regierung bzw. der Financial Services Commission (FSC) zu implementieren.

Am 23. Januar 2018 hatte diese Kommission bekanntgegeben, dass nur Trader mit ihren eigenen Klarnamen und Bankkonten die Plattform benutzen dürfen. Coinpia hat allerdings große Schwierigkeiten, diese Auflagen in das vorhandene System zu integrieren. Noch ist es nicht ausgeschlossen, dass auch andere Exchange Plattformen das Trading unterbrechen müssen.

Coinpia ist eine von acht südkoreanischen Plattformen, die verwarnt und bestraft wurden. Sie musste eine Strafe von 131,000 USD bezahlen.

 

Am 06.02.18 hier gelesen. 

Hi there! Ich bin Lotte und schreibe für Cointrend die wöchentlichen News, Beiträge über Technologie *und* ich sammele die meisten Airdrops für unsere 0-10.000 Challenge. Mit Kursen beschäftige ich mich weniger - dafür weiß ich aber alles über Memes und CryptoKitties =^.^=

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