Coinbase führt SegWit ein, Facebook traut sich noch nicht, die Klagen gegen BitConnect gehen weiter und russische Forscher beim Mining erwischt - die Highlights der Woche

1. Vorerst keine Kryptozahlungen auf Facebook

In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNBC hat der Vizepräsident des Facebook Messaging, David Marcus, sich gegen die Integration von Kryptowährungen ausgesprochen. Durch die teils hohen Transaktionskosten und oft langsame Abwicklung der Überweisungen sieht Marcus vorerst keine Vorteile gegenüber klassischen Bezahlungsmethoden.

Facebook erlaubt auch keine Werbung für Kryptowährungen und ICOs auf der Plattform. Dies sei eine Maßnahme, um die Facebook Community vor Betrügern und Scams zu schützen. Marcus ist an sich kein Gegner von Krypto oder digitalen Zahlugnsmethoden – Ende letzten Jahres trat er dem Vorstand von Coinbase bei. In der Vergangenheit war er der Generaldirektor von PayPal.

Im Interview wollte Marcus aber auch nicht ausschließen, dass Werbungen und Kryptotransaktionen zukünftig zu den Möglichkeiten auf Facebook gehören könnten. Wenn interne und externe Regulieren dafür sorgen, dass der Großteil der Produkte und ICOs legitim sind, kommt das Thema Krypto erneut auf dem Tisch.

Am 07.02.18 hier gelesen.

 

2. Coinbase implementiert SegWit

Die Krypto Exchange Plattform Coinbase hat über Twitter angekündigt, dass das sogenannte Segregated Witness (SegWit)-Verfahren demnächst implementiert wird. Dieses Update reduziert die Datenmenge der Transaktionen und verbessert dadurch die Skalierbarkeit von Bitcoin. So werden sowohl die Kosten als auch den Zeitaufwand von BTC-Transaktionen verringert.

Im Moment werden die letzten Tests mit dem neuen Verfahren durchgeführt und in den nächsten Wochen verfügbar werden. Indem die Bestätigungssignatur zum Ende der Transaktion verlegt wird, können später auch Second-Layer Lösungen, wie insbesondere das Lightning Network, angewendet werden.

Coinbase hatte das Upgrade im Dezember 2017 vorgestellt. Entwickelt wurde es im August 2017 vom Bitcoin Core Entwicklungsteam. Die Wallets Trezor und Ledger haben das SegWit-Verfahren bereits kurz nach dessen Entwicklung implementiert.

Es waren die Coinbase User, die bei einer Petition über 12.000 Unterschriften sammelten und die Plattform damit unter Druck setzten, das SegWit Verfahren zu verwenden.

Am 07.02.18 hier gelesen.

 

3. Hedge Fund Kerrisdale Capital glaubt nicht an KodakCoin

Ein Manager von dem Hedge Fund Kerrisdale Capital äußert sich in einem Bericht sehr negativ über Kodaks Vorhaben, Urheberrechte in einer Blockchain festzuhalten. Die Ankündigung des ICO der KodakCoins im Januar sorgte für eine Wertsteigerung der Kodak-Aktien von 37%.

Das Konzept enthalte zwar alle Buzzwords, die viele Start-ups gerade verwenden, aber Kodak fehle sowohl das Kapital als auch das technische Know-How für die Umsetzung des Projektes. Kerrisdale Capital betrachtet, wie viele andere Kritiker auch, dass Blockchain-Technologie die Firma nicht mehr retten wird. Kodak steht in den nächsten 12 bis 18 Monaten vor einer finanziellen Umstrukturierung und könnte in dieser Zeit zudem in Verzug geraten. Neulich kündigte Kodak an, auch noch ein separates Projekt in Mining aufbaue zu wollen, was aber kaum Zuspruch gefunden hat.

Am 08.02.18 hier gelesen.

 

4. Weitere Klagen gegen BitConnect

In Florida wurde die dritte Sammelklage gegen BitConnect eingereicht. Bis jetzt wurden insgesamt fünf Klagen in den Vereinigte Staaten anhängig gemacht. Die neueste Sammelklage kommt von vier Privatpersonen aus den Staaten Florida und Rhode Island.

Die juristische Grundlage unterscheidet sich nicht wirklich von den vorherigen Klagen, aber unter den Angeklagten werden nun neben 20 John Does (Klage gegen Unbekannt) auch den BitConnect Direktor Glenn Arcaro und der Affiliate Ryan Maasen genannt. BitConnect habe laut der Klageschrift nicht nur gegen Gesetze aus Florida, sondern auch die aus Rhode Island verstoßen.

Die Klager setzen auf eine Jury Trial. Sollten die Geschworenen BitConnect für schuldig befinden, müsste das Unternehmen die Gerichtskosten tragen und die Investitionen der Kläger erstatten.

Die BitConnect Plattform wurde im Januar nach Unterlassungsaufforderungen von Texas und North Carolina ausgeschaltet.

Am 12.02.18 hier gelesen.

 

5. Russische Nuklearforscher waren heimlich am Minen

Laut Nachrichten von Interfax und der BBC wurden mehrere Wissenschaftler aus Nuklearforschungsstätten in Russland von der Polizei festgenommen. Sie haben angeblich die für Forschung zur Verfügung gestellten Rechner zum Mining und für private Zwecke verwendet.

Die Sicherheitsabteilung bekam Signale, dass der Supercomputer online war. Aus Sicherheitsgründen darf dieser aber nie mit dem Internet verbunden sein. Die betroffenen Wissenschaftler werden sich höchstwahrscheinlich vor einem russischen Gericht rechtfertigen müssen.

Am 12.02.18 hier gelesen.

Hi there! Ich bin Lotte und schreibe für Cointrend die wöchentlichen News, Beiträge über Technologie *und* ich sammele die meisten Airdrops für unsere 0-10.000 Challenge. Mit Kursen beschäftige ich mich weniger - dafür weiß ich aber alles über Memes und CryptoKitties =^.^=

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