Bugs in ERC20 Tokens gefunden, Binance erfolglos verklagt, Hackers greifen MEW und Durovs Twitteraccount an und BitGrail ist wieder offen für Trading (-NANO) - die Highlights der Woche

1.   DNS Server von MyEtherWallet angegriffen

Während einer Attacke unbekannter Hacker, vermutlich aus Russland, wurde Traffic von MyEtherWallet auf eine Phishing Seite weitergeleitet. Dies war möglich, da die Hacker den Cloud Service Route 53 von Amazon und die Services von Google angreifen konnten. Der abgefangene Traffic wurde über Chicago geschickt und danach zu einer russischen Server weitergeleitet.

Laut Kevin Beaumont, ein Researcher von InfoSec, hält es für unwahrscheinlich, dass MEW die einzige betroffene Seite war. Dennoch gibt es keine anderen Meldungen. Der Angriff war groß aufgesetzt und hat laut Beaumont die größten Schwächen des jetzigen Internets aufgezeigt.

Da die Hacker nicht in der Lage waren, ein SSL Zertifikat für ihre Phishing Seite zu erhalten, blieb die Anzahl der Opfer begrenzt und hielt sich auch die Beute in Grenzen. Von 13 bis 15 Uhr CET wurden 216,06 ETH entfremdet, ca. 150.000 USD zu dem Zeitpunkt. Benutzer, die ETH verloren haben, loggten sich trotz Sicherheitswarnung vom Browser ein.

Am 23.04.18 hier, hier und hier gelesen.

 

2.   Sequoia verklagt Binance – ohne Erfolg

Sequoia Capital, eine größeres Venture Unternehmen, hat in Hong Kong eine Klage gegen den online Exchange Binance eingereicht. Sequoia habe im vergangenen Jahr mit Binance über eine Finanzspritze gesprochen, bevor die Plattform gelauncht wurde. Jetzt wirft sie Binance bzw. dem CEO Changpeng Zhao vor, dass er gleichzeitig mit einem anderen Investor, IDG Capital, verhandelt habe. Somit sei die garantierte Exklusivität nicht gegeben und damit habe Binance sich nicht an den Vertragsregeln gehalten.

Nach eigenen Angaben hat Binance die Gespräche mit Sequoia letztes Jahr abgebrochen, da sie den Wert der Exchange viel zu niedrig angesetzt hätte. Zhao hat die Vorwürfe zurückgewiesen und das Gericht im Hong Kong scheint ihm zu glauben. Anfänglich wurde Zhao untersagt, mit neuen Investoren zu verhandeln, aber jetzt wurde die Klage als unbegründet abgelehnt.

Binance ist im Moment der größte Online Exchange – oder zumindest die Exchange mit dem größten Handelsvolumen von ca. 2,6 Milliarden USD. Aufgrund von Regulierungen wird die Firma hinter Binance wahrscheinlich von Japan nach Malta umziehen.

Am 29.04.18 hier, hier und hier gelesen.

 

3.   Bugs in ERC20 Tokens gefunden

Eine Blockchain Security Firma namens PeckShield hat in der vergangenen Woche mindestens zwei Bugs gefunden, die es ermöglichten, ERC20-Tokens zu duplizieren. Wer sich für die genauen technischen Daten interessiert, kann sich hier und hier informieren. Die Probleme liegen nicht an der ERC20 Standard, sondern befinden sich in den contracts von bestimmten Coins.

Zur Sicherheit stellten mehrere Exchanges, wie Poloniex, HitBTC und Quoine das Trading mit ERC20 Tokens vorübergehend ein. Poloniex hat die Tokens mittlerweile wieder freigeschalten.

Huobi.Pro stoppte dem gesamten Trading, aber beschränkte dies dann auf ERC20 Tokens. Verdacht wurde geweckt, als jemand 57.9 * 10^57 BeautyChain Tokens (BEC) verschickte. Der andere Bug tauchte in SmartMesh (SMT) auf.

Vermutlich wird das Trading der betroffenen Coins wieder freigegeben, sobald die jeweiligen Entwickler die Schwachstellen in den contracts behoben haben.

Am 29.04.18 hier , hier, und hier gelesen.

 

4.   Telegram/TON mal wieder Opfer von Twitter-Scam

Club 8 Music, eine kleine Band aus Schweden mit 10.000 Likes auf Facebook wurde auf einmal in die Krypto-Szene gerissen. Hacker übernahmen den verifizierten Twitter Account und veränderten den Namen in Pavel Durov – der Gründer von Telegram.

Sie schickten den klassischen Scam ins Netz: wir verschenken 5.000 ETH und 1.000 BTC. Trotz Fehlermeldungen und Warnungen von u.a. MetaMask, überwiesen die Opfer ca. 1 BTC innerhalb von einer halben Stunde. Es ist nicht das erste mal, dass diese Art von Scam passiert: in der Vergangenheit waren Durov selber, Charlie Lee von Litecoin und Elon Musk betroffen. Vitalik Buterin führt schon seit einiger Zeit den Zusatz „not giving away ETH“ in seinem Twitter-Namen, um potentielle Opfer vor Scams zu warnen.

Überweise bitte nie Kryptowährungen an solche Adressen. Posts von Menschen, die erfolgreich waren sind sogenannte „Shills“ – fake Accounts. Es kommen keine ETH oder BTC zurück, du hast nur einem Scammer dein Geld gespendet.  

Am 29.04.18 hier gelesen. Lese mehr zum Thema Scams (Pump & Dump).

 

5.   Bitgrail kündigt Wiedereröffnung an

Online Exchange Bitgrail kündigt auf ihrer umgestalteten Seite die Wiedereröffnung am 2.5.18 an. Ab 10 Uhr UCT (12 Uhr in Deutschland) sind Trades und Withdrawals wieder möglich. NANO (ehemalig XRB) Besitzer müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Bitgrail verspricht, dass das Datum für NANO Trading bald veröffentlicht wird.

User werden darum gebeten, eventuelle unterbrochene Verifikationen so bald wie möglich abzuschließen, damit sie die Dienste von Bitgrail wieder nutzen können.

Am 01.05.18 hier gelesen.

Hi there! Ich bin Lotte und schreibe für Cointrend die wöchentlichen News, Beiträge über Technologie *und* ich sammele die meisten Airdrops für unsere 0-10.000 Challenge. Mit Kursen beschäftige ich mich weniger - dafür weiß ich aber alles über Memes und CryptoKitties =^.^=

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