BCH Hard Fork löst Krieg aus, SEC bestraft EtherDelta, Buterin will SNARKS und Jörg Molt entlarvt? - die Highlights der Woche

#KryptoNews der letzten Woche (08.-14.11.2018)

1. Ex-Frau Jörg Molt spricht sich aus

In einem gut 6-minütigen Video hat die ehemalige Ehefrau von Jörg Molt, Marion von der Linden, sich über sein Geschäft und seine Krypto-Erfahrungen ausgesprochen. Er sei ein “hochverschuldeter Hochstapler”, habe weder Kapital noch gute Beziehungen zur Finanzwelt und könne erst recht nicht hinter dem Namen Satoshi Nakamoto stecken.

Wer ihn nicht kennt, sollte einfach mal “Jörg Molt” bei YouTube ansehen. Er ist der Gründer der Satoshi School und ein krasser Verfechter von Bitcoin. Auch wenn er sich als Krypto-Experten präsentiert, scheint er weder die Technik noch die Entwicklungen der Altcoins ganz verstanden zu haben (persönliche Meinung von Lotte nachdem sie sich 3 seiner Videos angeschaut hat und ihr langweilig wurde).

Hier das Video schauen.

 

2. BCH Hard Fork spaltet Community  

Bitcoin Cash plante am 15.11. einen Hard Fork. Das passiert normalerweise im Rahmen der Verbesserungen sowieso alle 6 Monate (nicht unüblich in Krypto), aber diesmal werden durch interne Konflikte wahrscheinlich 2 Währungen entstehen – Bitcoin ABC und eine neue Alternative – Bitcoin SV (Satoshi’s Vision).

Craig Wright, der leitende Wissenschaftler der Krypto Firma nChain, welcher sehr umstritten ist, nachdem er behauptete, Satoshi Nakamoto zu sein, ist seit einigen Jahren eine der Führungspersonen von Bitcoin Cash, immerhin der viertgrößten Kryptowährung nach Market Cap. Seine Software vergrößert die Blöcke auf 128 MB. Bitcoin Cash ABC bleibt bei 32 MB und führt mehrere technische Verbesserungen durch.

Die Börsen Binance, Huobi, OKEx, Coinsuper, Coinbase Pro, BitForex und Upbit haben bereits bestätigt, den Hard Fork zu unterstützen und zur Not auch den Handel mit beiden Varianten zu ermöglichen. Digifinex, Bitfinex, HitBTC und GDAC haben noch kein Statement abgegeben.

Poloniex hat für BCH Holder pre-fork trading eingerichtet. Hiermit kann bereits vor dem Hard Fork in eine der möglichen neuen beiden Währungen, BCHABC und BCHSV investiert werden.

Dies soll es der Plattform ermöglichen, bereits im Vorfeld die Unterstützung der Community im Bezug auf einen der Coins, oder beide, zu beeinflussen oder zumindest schonmal einen Einblick zu bekommen, was von den Nutzern favorisiert wird. Auch für diejenigen Nutzer, die dieses Angebot wahrnehmen, ist es somit möglich zumindest geringen Einfluss zu üben und einsehen zu können, welcher Kurs wohl am stärksten steigen könnte. Risiko ist allerdings, dass Nutzer in “den falschen Coin” investieren, dessen Blockchain demnächst sterben könnte.

Nach den Daten von Coin Dance bevorzugen die Miner Bitcoin SV, so würden nach ihren Schätzungen ca. 63% der Miner Bitcoin SV supporten, während es bei Bitcoin ABC nur ca. 18% sind.

Im Anlauf zum HF werden größere Mengen BCH verkauft – insbesondere von asiatischen Tradern. Es gibt dort Spekulationen, dass die beiden Einzelteile des BCH am Ende mehr wert sein könnten, als der “vollständige” BCH jetzt. Einige Trader kaufen nun BCH in der Hoffnung, nach dem Hard Fork die Besitzer von zwei Coins zu sein, welche sich gegenseitig im Wert beeinflussen und somit am Ende vielleicht sogar mehr kosten als der aktuelle Preis.

Nächste Woche wird es einen Update geben mit eine Auswertung des Hard Forks.      

Hier, hier und hier gelesen. Einzelne Infos von hier, hier und hier.

 

3. Snarks statt Plasma für Ethereum

Die Entwicklung von Plasma und Plasma Cash, die Ethereums Skalierbarkeit verbessern sollte, ist hängen geblieben. Obwohl eine Variante von Plasma Cash technisch funktioniert, ist die Umsetzung aufwendig und nicht besonders intuitiv für die User.

Beim jährlichen Ethereum-Treffen DevCon sprach Ethereum Mitgründer Vitalik Buterin über eine Alternative zu Plasmas Blockchain-auf-Blockchain Konzept.

Alle Augen sind jetzt auf zk-SNARKS gerichtet.

Woher kennen wir die nochmal? ZCash. SNARKS sorgen dafür, dass Miner Transaktionen abwickeln können, ohne die Inhalte der Transaktion zu sehen (Zero-Knowledge). Buterins eigene Version (zk-STARKS) kamen nicht mehr zur Sprache. Dies liegt höchstwahrscheinlich daran, dass STARKS umfangreicher und deswegen in der Skalierbarkeitsdebatte nicht besonders beliebt sind.

Nicht nur für Währungen wie ZCash sind SNARKS hilfreich. Auch unterschiedliche dezentralisierte Apps (DApps) wie Prediction Plattform Gnosis und OmiseGo nutzen sie bereits für eine bessere Skalierung. Sie nennen sich “Snapp” – snark dapp.

Hier und hier gelesen – Lerne mehr über Plasma (Cointrend Artikel).

 

4. EtherDelta im Visier der SEC

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat den Gründer der Tradingplattform EtherDelta, Zachary Coburn, belastet, er habe eine nicht registrierte Wertpapierbörse genutzt.

Laut SEC stellte EtherDelta seinen Nutzern einen digitalen Marktplatz zur Verfügung, auf dem sie Ethereum kaufen und traden konnten. Hierfür nutzten sie laut SEC ein Order Book, eine order display Webseite sowie einen Smart Contract basierend auf Ethereum. Somit unterläge dies der SEC. EtherDelta jedoch registrierte sich nicht als Börse.

Coburn kooperierte mit der Behörde, was zu einer niedrigeren Strafe führen kann.

Die Rückzahlungen betrugen 300.000 USD, 13.000 USD gingen an den Richterspruch und 75.000 USD waren die “normale” Strafe.

Dies ist eine große Nachricht und dürfte eine krasse Warnung für andere dezentralisierte Exchanges sein. Obwohl längere Zeit behauptet wurde, dass sich eine dezentralisierte Exchange und die DAO dahinter nicht an Gesetzen halten muss, schafft die SEC Klarheit. Dezentralisiert macht nichts aus. Der entscheidende Punkt ist der Handel in Aktien mit US-Amerikanern – “EtherDelta could have elected to filter out certain tokens,” Hinkes said. “By not doing so, they opened themselves up for everything, including securities that are issued under ERC-20.“ Auf Deutsch: Wenn EtherDelta die ERC20 Tokens aussortiert hätte, die nach amerikanischem Gesetz als Aktien zu bewerten sind, hätte die SEC gar kein Problem gehabt. Die Einstufung der Tokens vor ICOs wird somit noch wichtiger und die korrekte Einschränkung genehmigter Teilnehmer ebenso.

Hier und hier gelesen.

 

5. Venezolanischer petro 2019 auf dem Markt

Venezuela folgt unbeirrt seinem Weg zur ersten staatlichen Kryptowährung. Der petro, ein nationaler Coin, der mit

Ölfässern gegenfinanziert wird, soll in der Vorstellung von Präsident Maduro und seinem Öl-Minister Manuel Quevedo auf dem weltweiten Ölmarkt verwendet werden. Sämtliche OPEC-Länder sollten ihre Transaktionen künftig mit petro abwickeln.

Interessierte Länder und Unternehmen, wie Fluggesellschaften und Logistikfirmen wurden dazu aufgerufen, digitale Wallets für den petro zu beantragen. Ab 2019 sollten alle Produkte wie Öl und Benzin nur noch mit der Kryptowährung erhältlich sein. Neben dem neuen souveränen Bolívar sollte petro als offizielle nationale Währung gelten.

Obwohl Maduros Regierung davon überzeugt ist, dass der petro dem Land Wohlstand und Ansehen verschaffen soll, sehen viele andere Parteien das nicht so. Der venezolanische Kongress hat den petro illegal erklärt und internationale Sanktionen aus den Vereinigten Staaten verbieten US-Amerikanern, in die Währung zu investieren.

Hier und hier gelesen.

 

6. Schlechte Laune? Aaaaaaaaand it’s gone!

Hi there! Ich bin Lotte und schreibe für Cointrend die wöchentlichen News, Beiträge über Technologie *und* ich sammele die meisten Airdrops für unsere 0-10.000 Challenge. Mit Kursen beschäftige ich mich weniger - dafür weiß ich aber alles über Memes und CryptoKitties =^.^=

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