IDEX blockiert NY, ETH Hard Fork verlegt auf 2019, Mega Mining Farm in Armenien eröffnet, Monero tx günstiger durch Bulletproofs - die Highlights der Woche

#KryptoNews der letzten Woche (19.-24.10.2018)

Neue Sammelklage gegen BitConneeeeeeect

BitConnect, bis jetzt einer der größten Scams in Krypto, ist wiederum in den Schlagzeilen. Die vielen Klagen und Sammelklagen gegen die Promoter wie Trevon James haben auch wird schon öfter in unseren #KryptoNews besprochen.

In einer neuen Sammelklage werden nun alte Klagen zusammengepackt. In dieser Auflage sind neben den üblichen BitConnect Firmen aus aller Welt auch neue Namen enthalten. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Promoter und Mitarbeiter von BitConnect in Indien (check Seiten 10-16 in der Anklage), Europa und den USA (Seite 17-19).

Der auffälligste Kandidat auf der Liste? Youtube. Warum? Ganz einfach – die Plattform hatte es BitConnect Promotern erlaubt, mehr als 70.000 Stunden Content zu verbreiten und habe es somit verpasst, die betroffenen Nutzer zu warnen. Naja. Niemandem können sie es recht machen. Hätte Youtube solchen Content gesperrt, hätten sich alle über Zensur beschwert ..

Am 23.10.18 hier, hier und hier gelesen.

Mining bleibt heiß – jetzt auch in Armenien

Aus Skandinavien und Kanada kennen wir schon die zahlreichen Ankündigen von neuen Mining Farmen. Jetzt neu in der Liste: Armenien. Die Immobilien Investmentfirma Multi Group Concern und Omnia Tech International starten ein Mining Projekt in Armenien, bei dessen Launch sogar Premierminister Serzh Sargsyan anwesend war.

Ziel des Projektes ist es, eine Art armenisches Silicon Valley zu erschaffen. Der Rückhalt der armenischen Regierung, aber vor allem auch fünf steuerfreie Jahren für Finanztechnologien,  Blockchain und IT Unternehmen sollten das richtige Klima schaffen.

Die Mining Farm im Wert von 50$ Mio. wird mit 3.000 Maschinen, zu denen noch ca. 120 000 hinzukommen sollen, BTC und ETH minen. Die erste Etage der Farm soll als IT Business Center genutzt  werden, welches rund um die Uhr aktiv sein soll.

Auf der offiziellen Seite von Omnia gibt es hauptsächlich Männer in Anzügen und Essen zu sehen. Hoffentlich erscheinen dort demnächst auch mal ein paar Beautyshots von der Technik.

Am 23.10.18 hier und hier gelesen.

Monero Transaktionskosten 96% weniger nach Bulletproofs

Monero hat letzte Woche im Hard Fork ein neues Protokoll implementiert. Sieh dir dazu ruhig unseren News Artikel der letzten Woche an, in dem wir bereits berichtet haben, dass Monero am 18.10.18 ein Protokoll namens Bulletproofs einführte. Dies sind ganz kurz gesagt Signaturen oder Datenstränge, mit denen die Gültigkeit von Zero-Knowledge Transaktionen bestätigt werden können. Bei diesen Transaktionen kennt der Miner weder die genauen Adressen noch die Beträge.

Der Kurs hat sich nach diesem Update nicht großartig bewegt und schwebt immer noch um die 100-105 USD (zur Zeit der Veröffentlichung).

Die große Nachricht? Die Transaktionskosten sind von 0.54 ct am 18.10.2018 auf 0.21 ct am 20.10.2018 gesunken. Das sind satte 96%.

Monero Core Entwickler Moneromoo hatte diesen krassen Absturz der Kosten bereits vor dem Hard Fork vorausgesagt.

Am 23.10.18 hier gelesen.

Amerikanische Finanzbehörde SEC öffnet FinHub

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) veröffentlichte die Woche eine Pressemitteilung, in der die Eröffnung der FinHub verkündet wird. Diese ist eine Plattform, auf der Informationen der SEC publiziert werden sollen. Auch sollte sie den Entwicklern und Leitern von FinTech Startups, die zum Beispiel ICOs launchen wollen, mehr Möglichkeit bieten, sich zu informieren. Alle Fragen und Unklarheiten sollten über die Plattform so schnell wie möglich beantwortet und beseitigt werden.

Außerdem soll es ab dem nächsten Jahr ein FinTech Forum geben, das sich speziell mit distributed ledger technology (DLT) und digitalen Assets befassen soll.

Unternehmer können jetzt schon per Online Formular Gesprächswünsche und Anfragen abschicken.

Am 23.10.18 hier und hier gelesen, hier reingeschaut.

Stablecoins stürmen die großen Exchanges

Als Stablecoins gelten ideale Kryptowährungen. Bitte was? Ideal deshalb, weil sie eine geringe Volatilität aufweisen und somit eine stabile Währung darstellen. Einfach gesagt – Stablecoins sind jene Kryptowährungen, die einen stabilen Preis besitzen, der in FIAT gemessen wird.

Beispiele für Stablecoins sind Tether, BaseCoin und TrueUSD.

Aber da gab es doch Ärger mit Tether?

Große Sorgen gab es um Tether, da Bitfinex wieder Bankenpartner gewechselt hat.

Bitfinex wechselte zu HSBC, was nicht lange hielt. Jetzt arbeitet Bitfinex mit einer Bank in Hongkong zusammen. In der Zeit dazwischen musste Bitfinex die Einzahlung mit FIAT beenden, da sie ja kein Konto hatten auf dem das eingehen konnte. So löste dies eine riesige Kette aus, da viele Tether Nutzer zu BTC wechselten. Bitfinex hat nun wieder ein Konto, bei dem diese Einzahlungen normal funktionieren, die Situation hat sich also etwas normalisiert. (Check hier das Cointrend Video Was ist passiert?)

Was nun?

Wenn mehr Leute Tether nutzen wollen, muss natürlich mehr Tether “produziert” werden.

Nehmen wir an, du als Nutzer tauschst einen BTC zurück in Tether. Gehen wir davon aus, dass 1 BTC zu diesem Zeitpunkt 2000$ wert ist, dann brauchst du natürlich 2000$ Tether, um dem Wert entgegen zu wirken. Verdoppelt sich nun der Wert dieses einen BTC, ist ja folglich auch die doppelte Menge Tether nötig.

Was passiert wenn weniger Tether benötigt ist, als zur Verfügung steht?

Tether schickt die überschüssigen Tether an eine Treasury Adresse zurück und nimmt sie somit aus der Zirkulation heraus, womit ja seine Marktkapitalisierung sinkt. Wenn Tether z.B. bei 97ct liegt, können sie diese kaufen und sie für 1USD an die Treasury Adresse senden, womit sie pro Tether 3ct Gewinn machen würden. Clever oder?

Gerade jetzt wo viele neue Stablecoins an den Markt kommen, stellt sich die Frage, ob die Panik um Tether nicht vielleicht sogar gewollt ist.

Huobi, eine Kryptoexchange aus Singapur, launchte vor kurzem eine neue Lösung. HUSD soll es Nutzern ermöglichen, zwischen verschiedenen an FIAT gekoppelten Kryptowährungen und Stablecoins zu tauschen.

Zu Beginn sollen die Coins PAX, TUSD, USDC und GUSD hiervon unterstützt werden.

Robin Zhu, der leitende Geschäftsführer der HUSD, erklärte, dass es sich bei HUSD weder um eine Art Stablecoin, noch ein Protokoll handelt, sondern vielmehr um ein Medium, dass eine Art Austauschplattform für verschiedene Stablecoins fungiert.

Da Tether keinen regelmäßigen Report veröffentlicht, um seine US Dollar Reserven zu belegen, wird USDT laut Robin Zhu erst ab dem 22.10.2018 der HUSD hinzugefügt.

Binance, die größte Krypto Exchange Plattform, will neben USDT, PAX und TUSD noch weitere Stablecoins aufnehmen.

Weiterhin äußerte sich CEO Wei Zhou zur jüngsten Expansion von Binance in Uganda. Dort haben viele Institutionen mehr Interesse daran, Stablecoins zu halten, als BTC, da der Dollar in vielen Gegenden und Ländern wie Uganda immer noch die vorgegebene Währung ist.

Im Bezug auf Tether sagte Wei, er glaube durchaus daran, dass Tether als Einheit bedeutend für das aktuelle System ist, da es Investoren eine Alternative zum ablegen ihrer Assets bietet.

Am 21.08.18 hier und hier gelesen.

Ethereum verschiebt Hard Fork auf 2019

Ethereum verschiebt den nächsten Hard Fork mit dem Nickname Constantinople auf nächstes Jahr, da im Testlauf zu viele Bugs in den Updates gefunden wurden.

Das Hard Fork beinhaltet 5 Updates. Diese reichen von kleinen Optimierungen an Codes bis hin zu den umstrittenen Änderungen wie zum die Halbierung der Block Belohnung.

Eine der Updates kann nicht allzu lange warten. ProgPow soll dafür sorgen, dass ETH nicht mehr mit speziellen Grafikkarten (ASICs) gemined werden kann. So sollte es für viele möglich bleiben, Ethereum zu minen, was die Währung dezentralisiert hält. Lead Security von Ethereum Swende meinte, dass ProgPow nicht ewig lange verschobene werden kann. Sollte Constantinople noch weiter nach hinten verlegt werden, wird ProgPow wahrscheinlich schon früher implementiert.

Am 23.10.18 hier gelesen.

Cryptoexchange IDEX blockiert IP-Adressen aus NY

IDEX, die größte dezentralisierte Kryptobörse blockiert ab 25.10.18 alle Benutzer aus dem amerikanischen Bundesstaat New York. IDEX besitzt keine BitLicense, die Genehmigung, die Krypto Finanzunternehmen in New York haben müssen.
Die Entscheidung schlägt hohe Wellen in der IDEX Community. Gerade der dezentralisierte Aspekt sollte laut vielen Twitterer das Umgehen von regionalen Gesetzen erlauben. Keine uninteressante Diskussion: An welchen Regulierungen sollten sich dezentrale Projekte orientieren und welche sollten sie sein lassen? Gib deinen Senf dazu in den Kommentaren!
Am 24.10.18 hier gelesen.

Schlechte Laune? Aaaaaaaaand it’s gone

Hi there! Ich bin Lotte und schreibe für Cointrend die wöchentlichen News, Beiträge über Technologie *und* ich sammele die meisten Airdrops für unsere 0-10.000 Challenge. Mit Kursen beschäftige ich mich weniger - dafür weiß ich aber alles über Memes und CryptoKitties =^.^=

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