Samsung hat im vergangenen Jaht gemeinsam mit einer chinesischen Firma ASIC Chips entwickelt und will zukünftig auch andere Mining Hardware herstellen.

Samsung, das größte Unternehmen in Südkorea, hat die Produktion von Mining Hardware und ASIC Chips gestartet. Laut den lokalen Medien hat sich der Tech-Riese im vergangenen Jahr auf eine Zusammenarbeit mit einem chinesischen Hersteller eingelassen. Die ersten Produkte werden dann auch zunächst nur auf dem chinesischen Markt erscheinen.

Längerfristig plant Samsung eine Ausbreitung nach anderen asiatischen Regionen wie Japan und Südkorea, wo eine sehr hohe Nachfrage besteht. Samsung hat für die Produktion eine Gießerei aufgemacht, in der die Apparatur und die Chips gefertigt werden. Die ersten Produkte werden an das chinesische Mining Unternehmen geliefert, mit der Samsung sie entwickelt hat.

In den nächsten Monaten will Samsung auch die Ausstattung für GPU Mining für die kleineren Kryptowährungen bauen. Die großen Fabriken von Samsung haben ausreichend Platz und Kapazität, um auch die größten Bestellungen annehmen zu können. Aufgrund dieser Kapazitäten ist Samsung seit dem letzten Jahr der einzige Lieferant von OLED-Schirmen für das neue iPhone X von Apple. Eine große Investition in den Konkurrenten LG konnte daran nichts ändern.

Bis jetzt waren TSMC aus Taiwan und Bitmain die einzigen großen Spieler in der Herstellung von Mining Equipment. Das dürfte mit dem Einstieg von Samsung wohl bald anders aussehen. Hwang Min-Seong, Analyst für Samsung, geht von einer Steigerung der Gewinne dank ASIC Chips aus. Allerdings werden die vermehrten Einnahmen für den gesamten Konzern Samsung Electronics erst dann bemerkbar, wenn die Chip-Abteilung wächst und internationalisiert wird.

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