Unterstützt von einigen Screenshots zur Anschauung, gebe ich dir im Folgenden einen kurzen Überblick über die wichtigsten Tools und Werkzeuge der Plattform Tradingview.

Bei Tradingview kannst du dich für einen kostenlosen Testmonat anmelden.
Darüber hinaus kostet die Nutzung mindestens 10$ pro Monat.

Dich für den kostenlosen Testmonat anzumelden, geht recht schnell und einfach.
Hierfür klickst du auf den Button „Join for Free“.
Dort kannst du dich dann über Twitter, Facebook oder ähnliches anmelden.

Über den Button mit der Flagge kannst du zunächst erstmal die Sprache ändern, da dir der Umgang mit der Plattform und den ganzen Begriffen im Deutschen eventuell leichter fällt. Aber das bleibt natürlich dir selbst überlassen.

Oben links findest du das Tickerfeld.
Dort musst du die Kürzel der jeweiligen Coins, die du dir ansehen möchtest, eingeben.
Beispielsweise BTC/USD für Bitcoin und US – Dollar.
Ich nutze meist den Dollar, da dieser auch in der internationalen Sphäre die gängigere Währung ist. Du kannst natürlich aber auch genauso gut den Euro Chart nehmen.

Hast du die Kürzel eingegeben, kannst du auch schon die Plattform auswählen, die du dir ansehen möchtest.
Bei BTC/USD nehme ich meistens den Dollar Chart von Bitfinex.

Wählst du diese aus, kommst du auf eine Seite mit einigen Daten und Analysen.
Nutzer von Tradingview können hier ihre Analysen online schalten.
Wir von Cointrend machen das auch, sodass du uns, wenn du auf den unten stehenden Link klickst, folgen kannst. So bekommst du immer eine Benachrichtigung, wenn wir etwas online stellen.

Über den Button „interaktiver Chart“ kommst du nun zum eigentlichen Tool der Plattform.

  1. Dir wird hier direkt eine Einführung angeboten, die ich dir empfehlen würde, wenn du dieses Tool noch nie benutzt hast.
  2. Hier siehst du den Graphen.
  3. Auf der rechten Seite findest du andere Daten, wie aktuelle Käufe und Verkäufe. Diese Daten braucht man allerdings nicht unbedingt. Ich zum Beispiel mache sie immer weg und sehe dafür das Graphenfeld in voller Größe.

Wenn dir der weiße Hintergrund stört, kannst du mit einem Rechtsklick auf das Feld an einer Stelle ohne Graph, unter Eigenschaften, das Thema auf dunkel umstellen.

In dieser Zeile siehst du nun das, was du bereits im Ticker auf der eigentlichen Seite eingegeben hast. Dort kannst du jetzt unterschiedliche Handelspaare auswählen. Rechts davon kannst du die Zeitintervalle für die Kerzen des Graphen einstellen. Dabei bietet sich zum Beispiel als Intervall ein Tag an.

Nun siehst du im Zoom die sogenannten Kerzen ganz gut, sowohl die Grünen als auch die Roten.
Jeweils eine Kerze steht hierbei für eine Zeiteinheit, in diesem Fall also für einen Tag.

  1. Bei den Kerzen spricht man von ihrem „Körper“, dem dicken, farbigen Teil. Er zeigt dir den Anfangs- und Schlusswert an.
  2. Zudem gibt es ihren „Docht“, den dünnen Spitzen. Dieser zeigt dir, wie die Werte über den Tag außerhalb der Anfangs- und Schlusswerte variiert sind.

Die anderen Einstellungen, die du oben für die Kerzen machen kannst, sind eher etwas für Fortgeschrittene.

Für uns sind die Indikatoren wichtig.

 

Welche Indikatoren du eingefügt hast, siehst du oben links in diesem Bereich.

Mit einem Klick auf die hier Orange markierten Augenbuttons kannst du deine Indikatoren sichtbar machen oder verbergen.

 

Indem du die Maustaste gedrückt hältst, kannst du den Chart verschieben. Dabei kann es leicht mal passieren, dass man ausversehen eine Linie erwischt. Passiert das, kannst du mit einem Klick auf den Pfeil oben deine Schritte wieder rückgängig machen.

Auf der linken Seite sind die Zeicheninstrumente zu finden.

  

Am wichtigsten sind dort für dich die Trendlinie (oberes Bild) und die horizontale Linie, welche du benutzen kannst, um Widerstände einzuzeichnen.

Das Aussehen deiner Linien kannst du bearbeiten. Dabei empfehle ich dir, für deine Trendlinien immer die gleichen Einstellungen zu nutzen, damit es dir leichter fällt, den Überblick zu behalten.
Mit einem Klick auf das dritte oder vierte Feld, kannst du jeweils das linke und rechte Ende deiner Trendlinie einstellen. Wählst du hierbei den doppelten Punkt aus, geht die Linie ins Unendliche und du musst sie nicht selber endlos lang ziehen.

Weiter links unten findest du Analyseinstrumente. Diese muss man aber nicht alle kennen. Wer vom Aktienmarkt kommt, kennt eventuell einige.

 

Für dich bieten sich zum Beispiel der Pinsel und die Preisspanne, siehe Bild, an.

Rechts oben kannst du, mit einem Klick auf das hier im Bild eingekreiste Symbol, dein Chartlayout speichern und später wieder laden, sodass nichts verloren geht.

Ein sehr praktisches Tool ist weiterhin der Alarm. Du findest ihn, wie hier im Bild, ganz außen rechts. Du kannst dir hier einen Wecker stellen, sodass bei einem bestimmten Wert des Graphen, ein Alarm kommt. Diesen kannst du praktischer Weise, je nachdem was du dir einstellst, via E-Mail oder SMS bekommen.

Das Feld links unten ist an sich nicht so wichtig. Man nutzt es nur, wenn man aus Tradingview heraus handelt, was ich zum Beispiel gar nicht mache. Auch das kannst du aber natürlich für dich selbst entscheiden.

Zuletzt möchte ich dich noch auf ein entscheidendes Tool aufmerksam machen, welches viele nicht kennen. Rechts unten findest du den Button „Logarithmische Darstellungen“. Diese kannst du aktivieren oder deaktivieren.
Ich würde dir absolut immer empfehlen, diese Einstellung aktiviert zu haben, denn über einen längeren Zeitraum hast du so bessere und genauere Ergebnisse.
Empfehlenswert ist es, dies auf automatisch einzustellen.

Nun bist du am Ende des Artikels angelangt und hast die wichtigsten Grundlagen der Plattform Tradingview kennengelernt. Abschließend wünsche ich dir viel Spaß dabei, die Plattform zu erkunden und hoffe du findest dich gut zurecht.

Daniel

 

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.